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Letzte Möglichkeit zum Kastanien-Schutz

Von der Kastanien-Miniermotte befallenes Blatt. © Schutzgemeinschaft Deutscher WaldDie Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) weist darauf hin, dass etwa zeitgleich mit der Kastanienblüte die erste Generation der Kastanienminiermotte ausfliegen wird. "Dieses eingewanderte Insekt verursacht die frühe Blattfärbungen an den Kastanien und lässt diese schönen Bäume bereits im Spätsommer an vielen Orten so erscheinen als wären sie vertrocknet.", erklärt der SDW-Bundesgeschäftsführer Christoph Rullmann. Auch wenn die Kastanienbäume nicht direkt absterben, werden sie doch über die Jahre durch den starken Befall mit der Kastanienminiermotte geschwächt, damit anfälliger für Bakterien und Pilze und sterben dadurch eventuell doch früher ab.

Erstmals Soja nach Basler Kriterien in Österreich

Gerodete Regenwaldfläche: Für den Anbau von Soja werden in großem Stil Flächen in den Tropen gerodet und Ökosysteme zerstört. © Rettet den Regenwald e.V.Zwei der bedeutendsten österreichischen Futtermittelimporteure führen erstmals Soja ein, welches nach den von WWF und der Schweizer Handelskette Coop entwickelten „Basler Kriterien“ produziert wird. Dieser umwelt- und sozialverträgliche Sojaanbau soll die Regenwälder in den Anbaugebieten schützen und gleichzeitig den dort lebenden Menschen Arbeit und Einkommen sichern helfen.

Grüne Alpen-Ostsee-Allianz will Dreckschleuder Lubmin verhindern

Stein(zeit)kohlekraftwerke steigern Gewinne der Energiekonzerne, erhöhen die Strompreise und belasten das Klima. © photocase.comGegen den Bau des Steinkohlekraftwerks bei Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern haben sich verschiedene deutsche und österreichische GRÜN-Gruppen der betroffenen Städte und Regionen zum grenzüberschreitenden Widerstand formiert. "Das Investment der Salzburg AG in deutsche Steinkohlekraftwerke verträgt sich aus unserer Sicht nicht mit dem Klimaschutz. Die breite Allianz mit GRÜN-Gruppierungen, die das finanzielle Engagement ihrer jeweiligen Energieversorger ähnlich kritisch sehen, bringt uns einem Ausstieg aus diesem klimaschädlichen Projekt hoffentlich näher", begründet die Energiesprecherin der Salzburger GRÜNEN, Landtagsabgeordnete Dr. Heidi Reiter, den Grünen Schulterschluss.

Gentech-Samen bleiben zehn Jahre lang keimfähig im Boden

Gentechnisch veränderte Rapssaaten hielten sich mehr als 10 Jahre keimfähig im Boden - trotz Besprühung mit Herbiziden. © photocase.comZehn Jahre lang bleiben Samen von gentechnisch verändertem Raps keimfähig im Boden. Zu diesem Schluss kommen Forscher des Swedish Board of Agriculture im Wissenschaftsmagazin Biology Letters.

Es stinkt zum Himmel

Seit 2005 darf Müll nicht mehr einfach auf Deponien gekippt werden. © H.-G. OedJährlich fallen in Deutschland rund 25 Millionen Tonnen Müll an, welcher seit 2005 nicht mehr einfach auf Deponien gekippt werden darf. Die Technische Anleitung Siedlungsabfälle (TASi) bestimmt, dass Müll entweder in mechanisch biologischen Abfallanlagen sortiert und vorbehandelt oder verbrannt werden muss. Trotz Deponierungsverbots wachsen überall neue Müllberge in den Himmel, allein in Zwischenlagern türmen sich 1,5 Millionen Tonnen Hausmüll. Ein Kompetenznetzwerk der Entsorgungswirtschaft schätzt, dass jährlich etwa sieben Millionen Tonnen Abfälle illegal entsorgt werden.

Fahrplan für UN-Klimaverhandlungen steht

Der Klimaschutz muss künftig verstärkt werden. © 1&1 BilderbilbiothekDie vorgestern beendete, einwöchige Verhandlungsrunde im thailändischen Bangkok markiert den Start ernsthafter Verhandlungen über ein neues Klimaabkommen. Die Verhandlungen waren geprägt vom Konflikt darüber, welche künftigen Ziele realistisch seien. Eine Gruppe von Staaten - vor allem Japan, die USA und Saudi-Arabien - übersetzten "Realismus" mit der Parole: "bitte keine ambitionierten Reduktionsziele für Treibhausgase".

Bodenbrütende Vögel und andere Wildtiere schützen - Hunde anleinen

In freier Natur aber auch in Städten können nicht beaufsichtigte Hunde zum Ärgernis werden. © Alois G. AuingerDas Niedersächsische Landwirtschaftsministerium weist darauf hin, dass in der freien Landschaft - außerhalb von Ortschaften - vom 1. April bis zum 15. Juli bis auf wenige Ausnahmen alle Hunde an der Leine geführt werden müssen. Während dieser Zeit sind bodenbrütende Vögel und Jungtiere freilebender Tierarten generell durch stöbernde Hunde besonders gefährdet.

Prima Klima auf Uni-Solar-Dächern

Solaranlage © H.-G. OedDas überparteiliche UniSolar-Netzwerk will an deutschen Hochschulen Solarprojekte verwirklichen. An mehreren Standorten haben Studierende den Klimaschutz schon selbst in die Hand genommen: Solargruppen des Netzwerks haben in Leipzig, Kassel und Karlsruhe bereits Solaranlagen aufs Uni-Dach gebracht. In Berlin startet eine Solargruppe in den nächsten Tagen ihre Kampagne und in vielen weiteren Städten laufen erste Vorbereitungen.

Vogelanprall an Glasflächen, ein unterschätztes Artenschutz-Thema

Zahlreiche Vögel sterben bei Kollisionen mit großen Glasflächen. © photocase.comSeit zehn Jahren engagiert sich die Wiener Umweltanwaltschaft (WUA) für wirkungsvolle Vogelschutzmaßnahmen an Glasflächen und hat deren wissenschaftliche Untersuchung in Österreich initiiert. Mit Partnern aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft konnten bereits mehrere vorbildliche Projekte umgesetzt werden. Prominentestes Beispiel ist eine Lärmschutzwand vor dem Theodor-Körner-Hof am Wiener Margaretengürtel.

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